Der Dresden Holocaust – Feuersturm über Dresden

Interessant, dass man hierüber nie etwas hört im Geschichts- und Gemeinschaftskunde-Unterricht. Deutschland ist eben nach wie vor ein besetztes Land… politisch wie mental…

Wer hierüber spricht, wird ganz schnell als rechtsextrem diskreditiert, ich dann wohl jetzt auch. Egal. Ich bin es wirklich leid, dass wir Deutsche auf ewig in die Naziecke gestellt werden – oft sogar noch bereitwillig durch andere Deutsche, wo gibt es denn so etwas?

Was hier geschah, als der Krieg eigentlich schon entschieden war und sich zudem 600.000 Flüchtlinge in Dresden befanden, gezielt geplant, ist perfide wie kaum etwas anderes – zumal es die “edlen” Engländer und Amerikaner waren.

Meine Großeltern lebten damals auch in Dresden, zum Glück etwas außerhalb in Loschwitz.

Aber lesen Sie selbst, was ein amerikanischer Kriegsgefangener, der in Dresden Augenzeuge des Angriffs wurde, Jahre später darüber berichtet:

Dresden – The Real Holocaust

The full extent of the Dresden Holocaust can be more readily grasped if one considers that as many as a half a million persons died within a 14-hour period, whereas estimates of those who died at Hiroshima range from 90,000 to 140,000. Author Kurt Vonnegut was in Dresden as an American POW when it was bombed in 1945; he wrote a famous anti-war novel, Slaughterhouse Five, in 1969, based on his experience. The book was banned in several US states – and branded a “tool of the devil” in North Dakota. Churchill, the monster who ordered the Dresden slaughter, was knighted. The rest is history…

The WWII Dresden Holocaust – ‘A Single Column Of Flame’
“You guys burnt the place down, turned it into a single column of flame. More people died there in the firestorm, in that one big flame, than died in Hiroshima and Nagasaki combined.” – Kurt Vonnegut, Jr

On the evening of February 13, 1945, an orgy of genocide and barbarism began against a defenseless German city, one of the greatest cultural centers of northern Europe. Within less than 14 hours not only was it reduced to flaming ruins, but an estimated one-third of its inhabitants, possibly as many as a half a million, had perished in what was the worst single event massacre of all time… read the full story here

Wer kein Englisch kann:

Ein anderer (deutschsprachiger) Artikel dazu hier


3 Kommentare zu “Der Dresden Holocaust – Feuersturm über Dresden”

  1. …und jetzt bin ich mal gespannt auf all die hitzigen Kommentare

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  2. Und die Überlebenden, also meistens die aus dem Umland, mussten die Phosphorleichen aufsammeln gehen. Brrrr…*gruselig*. Habe mir vor einem Monat den Film: “Das weiße Band” angesehen und kann ihn empfehlen. Entspricht in etwa der Erzählungen meiner Uroma. Sie war damals Köchin in einer Kleinstadt bei Dresden. Alle Brüder im Krieg und der Mann auch von dem sie 2 Kinder hat. Keiner kam zurück. Auch von Dresden hat sie viel gesprochen und von der Besatzung danach. Alles in allem schätze ich mich glücklich, nicht in dieser erbärmlichen Epoche gelebt zu haben.

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  3. Gratulation zu dem Artikel.

    Daß es die “edlen” Engländer und Amerikaner waren, zeugt davon, daß sie eben NICHT edel waren, auch nie gewesen sind. Daß diese Völker mit diesem Wort dennoch immer noch in Verbindung gebracht werden, zeugt auch davon, was den Nach-1960-Geborenen von den 68ern immer wieder erzählt wurde: die „edle“ Lüge.

    In vielen Städten Deutschlands ist das passiert, wasin Dresden passiert ist – vornehmlich zum Ende des Krieges hin in solchen Städten, die überfüllt waren mit Flüchtlingen, die man angesichts des Mordens und Vergewaltigens vertrieben hatte.

    Dresden war kein Einzelfall, aber die deutschen Städte im 2. Wetkrieg waren es – so etwas gat es vorher (und in dem Ausmaß auch nachher – abgesehen von Hiroshima und Nagasaki) nicht gegeben.

    Angesichts so großen Leidens fällt mir der Gruß nicht leicht: Liebe Grüße !

    Dresden Hiroshimo

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