Wasser – Lebensmittel Nr. 1

Hier einige inhaltliche Ergänzungen zu diesem spontanen Urlaubsvideo am Pool, auf das ich mich natürlich perfekt vorbereitet habe… 😉

Das richtige Wasser zu trinken, ist wohl der Ernährungsfaktor mit der größten gesundheitlichen Auswirkung, fast wichtiger noch als die Nahrung.

Es geht hierbei darum, was es in den Körper hineinbringt (an Schwingungsinformation), was es im Körper löst und mit hinausnimmt (Gifte & Ablagerungen) und was es nicht mit hineinbringt (Kohlensäure, Pestizide, Hormone- und Antibotikarückstände, vom Körper nicht verwertbare Mineralien, disharmonische Schwingungsmuster etc.).

Es wird von den meisten Menschen unterschätzt, wie wichtig es ist, täglich 1,5 bis 2 Liter hochwertiges Wasser zu trinken und umgekehrt “schlechtes” Wasser zu vermeiden.

Das ist auch wieder mal gar nicht unser Fehler, denn auch bei diesem Thema bekommen wir den ein oder anderen Bären aufgebunden, z.B. dass es gut für uns wäre, wenn das Wasser mineralienreich oder gar kalkhaltig ist, wegen des Kalziums… .

Dass uns die Mineralien im Mineralwasser mangels Zellverfügbarkeit nichts bringen, sondern den Körper nur belasten, wissen die wenigsten von uns.

Was macht ein Wasser gesund?

Es gibt einige simple Kriterien, die ein Wasser gut oder schlecht machen.

Hat man die guten Wässer eingekreist, entscheidet nur noch der eigenen Geschmack und das eigenen Gefühl – welches Wasser mag ich und welches nicht (sog. Sensoriktest s.u.).

Kriterien für “gutes” Wasser:

  1. es entstammt einer Quelle (d.h. Quell- bzw. Mineralwasser; kein aufbereitetes Leitungswasser/Tafelwasser)
  2. idealerweise handelt es sich dabei um eine Akratopege (d.h. eine mineralarme Quelle) die als Arteserquelle (d.h. aus eigenem Druck) an der Oberfläche zutage tritt (ohne Tiefenbohrung und Pumpeneinsatz wie bei Volvic, Evian und Co)
  3. es ist nicht ozonbehandelt (Ozonierung ist sehr nachteilig für die energetische Qualität des Wassers)
  4. es ist nicht mit Kohlensäure versetzt (sehr ungesund für den Körper; dient übrigens nur der Konservierung von “unreifem” Wasser)
  5. es ist in Glasflaschen abgefüllt (nicht Plastik, das disharmonische Schwingungsfrequenzen und Weichmacher ins Wasser überträgt)

Je mehr Kriterien ein Wasser hiervon erfüllt, desto besser.

Unser angeblich so gutes Leitungswasser ist nach all dem und weiteren Kriterien, die ich an dieser Stelle nicht ausführe, nicht zu empfehlen, auch nicht BRITA-gefiltert oder gesodaclubbt.

Umkehrosmosebehandeltes und effektiv “belebtes” Leitungswasser ist schon deutlich besser, kommt aber nicht an ein gutes Quellwasser heran, welches hunderte von Jahren im Schoss der Erde “herangereift” ist und dabei nachhaltig eine ganze Bandbreite wertvoller Schwingungsmuster und Levitationsenergie aufgenommen hat.

Solche alten, reifen Quellwässern haben belebende, heilende Wirkung.

Was ich selber trinke & empfehle

Ich persönlich trinke seit einem Jahr etwa 2 Liter St.-Leonhardtsquelle täglich. Das ist meine Flüssigkeitsbasis und damit fühle ich mich sehr gut (daneben trinke ich vor allem Tees, selten mal Kaffee und Saft).

Zum Kochen von Reis, Tee, Suppe, Getreidebrei u.ä. verwende ich das Lidl-Wasser Saskia bzw. Valon (mal gibt es das eine, mal das andere, das variiert immer mal wieder) und ich trinke es auch im Fitness-Studio (wegen der Plastikflasche, kein Glas im Studio gestattet).

Eine gute Alternative zum St.-Leonhardtswasser ist Lauretana, mit dem geringsten Mineraliengehalt und ebenfalls nach biophysikalischen Maßstäben abgefüllt. Mir persönlich schmeckt es nur einfach nicht. Leonhardtsquelle ist einfach meins.

Vom St-Leonhardtsbetrieb gibt es auch noch weiter Wässer (Lichtquelle, Sonnenquelle, Mondquelle, Quelle St. Georg), die aber alle etwas hochpreisiger sind, als das “Original”.

Pineo wäre eine weitere Möglichkeit. Ausserdem gibt es noch Plose aus den Dolomiten.

(für welches Wasser man sich entscheidet, ist wie gesagt letztlich Geschmacks- und Gefühlssache)

Zur Zubereitung von Säuglingsnahrung

Ich bin – wie im Video kurz angesprochen – von einer Kundin (Hallo Kristin ;-)) darauf aufmerksam gemacht worden, dass in der St.-Leonhardtsquelle Uran enthalten sei, daher tränken sie nun Lauretana.

Laut WHO soll ein Urangehalt von 15 µg/l nicht überschritten werden, die deutsche Empfehlung liegt bei 10 µg/l. Der Grenzwert, um offiziell “geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung” zu sein, wurde bei 2 µg festgelegt. Die St.-Leonhardtsquelle enthält laut Analyse 1,4 µg Uran pro Liter.

Auch wenn das unter dem Grenzwert liegt, kann man es bei Säuglingen natürlich so handhaben wie meine Kundin und auf Wässer ausweichen, in denen gar kein Uran nachweisbar ist, wie eben Lauretana, Pineo, Plose oder die ebenfalls zum St-Leonhardtsbetrieb gehörende Quelle St.-Georg.

Die Vollmondabfüllung der St.-Leonhardtsquelle wird für Babys und Kleinkinder übrigens nicht empfohlen, “da dieses Wasser möglicherweise zu viel Energie besitzt und die Kleinen danach nicht mehr schlafen”, so eine Unternehmenssprecherin.

Was macht Uran?

Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob Uran in Spuren – zumindest für Erwachsene – aus ganzheitlicher Sicht nicht vielleicht auch einen gewissen Sinn macht, immerhin ist es ein natürlich vorkommendes Element (wir assoziieren damit ja immer direkt das angereicherte Uran aus der Kernkraft, das ist was anderes).

Zudem: die Dosis macht das Gift, wie man weiss – viele Spurenelemente und auch Vitamine sind ab einer gewissen Dosierung giftig…

Auf der Website der St.-Leonhardtsquelle findet sich dazu folgendes:

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist eine gesundheitliche Gefährdung durch geringe Mengen des im Mineralwasser bzw. Quellwasser vorkommenden Urans nicht nachweisbar. Es wird vielmehr wissenschaftlich diskutiert, ob natürliches Uran als Spurenelement für den menschlichen Organismus wichtig sein kann. (vgl. Joel M. Kauffman, Emeritus für Chemie an der University of the Science in Philadelphia in „Radiation Hormesis: Demonstrated, Deconstructed, Denied, Dismissed, and Some Implications für Public Policy“, 2003; Thomas D. Luckey mit seinem Abstract – Nutrition and Cancer, Nurture with Ionizing Radiation: A Provocative Hypothesis, 1999.)

Quellnachweis:
http://www.st-leonhards-quelle.de/FAQs.html?SYS_MNU03_00_current_mp=41

Im Endeffekt sollte man sich auf die eigene Wahrnehmung verlassen, sprich die Sensorik, den Geschmackstest. Liegt mir der Geschmack, dann ist das Wasser wohl auch das Richtige für mich.

Sensorik-/Geschmackstest

Dazu nimmt man 2 oder 3 Wässer, die in Frage kommen (nicht mehr, sonst kommt man durcheinander), gießt sie in neutrale Gläser, damit man nicht beeinflusst wird (eine zweite Person sollte dabei assistieren und natürlich wissen, welches Wasser welches ist!) – und dann verkostet man die Wässer nacheinander, wie bei einer Weinprobe.

Die Ergebnisse sind oft erstaunlich. Da schmeckt ein “Billigwasser” vom Discounter auf einmal besser als das “gute” Lieblingswasser (ging mir damals als eingefleischtem Volvic-Fan so…)

Das Wasser sollte für diesen Sensoriktest nicht zu kalt sein, ideal ist Raumtemperatur, da kommt der Geschmack besser zum Vorschein. Eiskalt schmeckt fast jedes Wasser.

Aber auch das wandelt sich übrigens: Die Lidl Quelle Saskia schmeckt mir heute nicht mehr so gut wir noch vor 5, 6 Jahren, es schmeckt deutlich saurer.

Das ist aber auch nicht überraschend.

Je nachdem, wie man lebt, sich ernährt, verändert und verfeinert sich auch der Geschmack. Je “reiner” man wird, desto feiner schmeckt man. Die Geschmacksknospen eines Rauchers sind anders als die eines Rohköstlers. Dazu kommt, dass der Körper natürlich auch signalisiert, was er braucht. Das Wasser, welches das liefert, schmeckt mir dann auch.

Unser Körper ist sehr intelligent.  Wenn wir ihm die Gelegenheit geben.

Zum Weiterlesen

Mehr Hintergrundinformationen zu den Dingen, die ich hier angeschnitten habe, können Sie bei Interesse in diesem Buch nachlesen, sehr empfehlenswert:

Hendel/Ferreira – Wasser und Salz. Urquell des Lebens. Über die heilenden Kräfte der Natur

Zum Wohlsein!

Daniel


3 Kommentare zu “Wasser – Lebensmittel Nr. 1”

  1. http://www.kinder.de/Leitungswasser_eine_Gefahr_fuer_die_Gesundh.330.0.html

    reicht es nicht, dass leitungswasser abzukochen?
    gerade das wasser in meiner region (börde, sachsen-anhalt) soll sehr gut sein.

    nun bin ich aber unsicher…

    Antwort: Das kommt darauf an, wo das Leitungswasser herkommt!
    Viele Leitungswässer enthalten Rückstände von Pestiziden und Medikamenten, Hormonen etc.. Die meisten der in der Landwirtschaft verwendeten Pestizide werden überhaupt nicht kontrolliert, sprich man tut so, als gäbe es sie nicht. Bei den kontrollierten Pestiziden werden bei Überschreiten der Grenzwerte schlicht die Grenzwerte erhöht. Das geschieht regelmäßig.
    Die Aussage, das Leitungswasser sei eines der am stärksten kontrollierten Lebensmittel, ist daher unsinnig und wiegt den Verbraucher in falscher Sicherheit.

    Das Wasser aus einer Talsperre im Naturschutzgebiet ist daher sicherlich gesünder und unbedenklicher als Leitungswasser, das wiederaufbereitet oder aus dem Grundwasser gewonnen wird (wie z.B. das Leitungswasser für Köln linksrheinisch).

    Hierüber muss man sich in Einzelfall bei der Gemeinde informieren.

    Ein wirklich gutes Leitungswasser (weiche Qualität, frei von Pestiziden) würde ich persönlich zum Kochen mittlerweile auch dem Wasser aus Plastikflaschen vorziehen (wegen der Weichmacher im Plastik). Für Säuglinge und Kleinkinder aber würde ich immer ein gutes Quellwasser aus der Glasflasche verwenden. auch mein Sohn bekommt zum Trinken nur gutes Wasser, kein “Plastikwasser”.

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  2. Hallo Herr Dr. Fischer ,
    seit Jahren trinken meine Frau und ich St Leonard Quelle
    Stilles Wasser . Mir ist jetzt afgefallen das auf den Etiketten
    nicht mehr zu lesen ist . Nicht Ozonbehandelt o.ä. , war doch früher so , oder ? Aktuell stehen liest man nur noch Wischi Waschi , wie : ” Mit der Natur im Reinen” . Keine Info mehr wie nicht ozonbehandelt ! Was soll das ? Bitte um Antwort.
    M.f.G.
    Bernd Koschmidder

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  3. Was bei unseren Wässern, besonders das aus
    Talsperren, immer gern vergessen wird ist das
    diese mit Aluminiumsulfat als Flockungsmittel
    aufbereitet werden. Der Grenzwert mit 0,2 mg/l
    ist willkürlich gesetzt. Da sich die Indizien einer
    durch Aluminium induzierten Alzheimer Erkrankung
    mehren sollte hier Vorsicht geboten sein. Bei
    zwei Litern Wasser am Tag kommt da in einem
    Jahr ganz schön was zusammen.
    Schöne Grüße aus dem Sauerland

    Anm.: Danke Tom für diese Info!

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